Feb 28, vor 1 Jahr

Roosters schlagen die Eisbären

Roosters schlagen die Eisbären

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Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin 4:3 n.P. (0:1/2:2/1:0/0:0)

Wer hätte das gedacht!Die Roosters drehen nach einem 0:3-Rückstand und gewinnen das Spitzenspiel gegen die Eisbären Berlin nach Penaltyschießen und machen das Viertelfinale endgültig perfekt.

Die Statistik:
Roosters: Lange (ab 22:27 Pickard) – Button, Teubert; Côté, Lavallée; Périard, Raymond; Orendorz – Jaspers, Caporusso, Macek; York, Dupont, Petersen; Friedrich, Blank, Connolly; Ross, Bassen, Sylvester
Eisbären: Vehanen – Braun, Jurcina; Haase, DuPont; Baxmann, Müller; Hördler – Bell, Laurin Braun, Spencer Machacek; Olver, Rankel, Mulock; Busch, Ziegler, Pohl; Talbot, Noebels, Tallackson

Schiedsrichter: Aumüller (Planegg), Piechaczek (Landsberg)

Tore: 0:1 (15:12) Ziegler (Busch, Braun), 0:2 (21:20) Noebels (Talbot, Mulock), 0:3 (22:27) Ziegler (Hördler, Busch), 1:3 (37:03) Connolly (5:4), 2:3 (37:38) Macek (PS), 3:3 (50:41) Sylvester (Button), 4:3 (65:00) York (PS)

PS: Rankel (an TW), Caporusso (an TW), Noebels (Latte), Macek (1:0), Talbot (1:1), York (2:1)

Strafen: Roosters: 0; Eisbären: 12 + 10 (Braun)
Zuschauer: 4.967 (ausverkauft)

Feb 23, vor 1 Jahr

Knapp – aber verdienter Sieg gegen Rostock

Knapp – aber verdienter Sieg gegen Rostock

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Mit einem 31:30-Sieg hat der ASV Hamm-Westfalen am Sonntagnachmittag gegen den HC Empor Rostock seine beeindruckende Heimserie fortgesetzt. Mit dem sechsten Sieg in der heimischen WESTPRESS arena in Folge festigten die Westfalen ihren fünften Tabellenplatz in der 2. Handball-Bundesliga.
Über weite Strecken hatten die Gastgeber die zweite Partie des Doppelspieltages am Wochenende vor 1.712 Zuschauern gut im Griff. Die abstiegsbedrohten Gäste aus dem Norden begannen gut, die Anfangsviertelstunde verlief ausgeglichen. In der Folge erspielte sich der ASV, bei dem Neuzugang Mario Bergen in der Abwehr viel zum Einsatz und eine gute Partie zeigte, einen beruhigenden 17:12-Vorsprung zur Pause. Neben einem erneut starken Tomas Mrkva zeigten Stephan Just, Björn Zintel und Julian Possehl gute Leistungen.
In Halbzeit zwei knüpften die Spieler von Trainer Niels Pfannenschmidt nahtlos an, erhöhten die Führung bis zur 39. Minute auf 19:13. Doch in Unterzahl kam anschließend nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Bergen ein Bruch ins Spiel der Gastgeber. Wie gewohnt, wechselten diese den Torwart gegen einen zusätzlichen Feldspieler aus – nach zwei völlig unnötigen technischen Fehlern und einem weiteren Treffer der Gäste gewannen diese die Überzahl mit 3:0. Beim Stand von 19:16 keimte wieder Hoffnung bei Empor, Marc Pechstein und Jens Dethloff verkürzten dann sogar auf 19:18. Björn Zintel und Tomas Mrkva waren es dann, die entscheidende Akzente setzten. Somit blieb der ASV zwar in Führung, Rostock blieb aber bis zum Ender der Partie auf Tuchfühlung. Als dann Dethloff 31 Sekunden vor Schluss den 30:30-Ausgleich erzielte, überschlugen sich die Ereignisse. Julian Possehl fasste sich kurz vor dem Ende ein Herz, wurde aber von der Abwehr im Wurf gestört. Die Unparteiischen entschieden auf Siebenmeter, den Routinier Just eiskalt verwandelte – die verbleibenden Sekunden konnten die Gäste nicht mehr zum Ausgleich nutzen.
Aaron Ziercke: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Chancen liegen gelassen, zu viele Siebenmeter und auch von Linksaußen. Dann haben wir uns in der zweiten Halbzeit aber gut wieder reingekämpft. Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen – das war im vierten Spiel innerhalb von elf Tagen eine gute Leistung. Leider hat es am Ende nicht gereicht.“
Niels Pfannenschmidt: „Wir haben heute das Glück gehabt, was wir Freitag in Bad Schwartau nicht hatten. Tomas Mrkva hat heute wieder sehr gut gehalten, den brauchen wir einfach im Moment. Eigentlich wollten wir das in der zweiten Halbzeit seriös spielen, haben uns dann aber Überheblichkeiten geleistet, die nicht sein dürfen. Zum Schluss hat Apollo Nerven bewiesen. Kompliment auch an Björn Zintel für sein tolles Spiel.“ Quelle PM ASV
Statistik zum Spiel
ASV Hamm-Westfalen: Mrkva, Doden – Blohme (1), Huesmann, Brosch (3), Bergen, Schmidt, Ritterbach (5), Gudat (2), Just (6, 4/4 7m), Gaubatz (2), Orlowski, Zintel (6), Possehl (6)
HC Empor Rostock: Kominek, Malitz – Becvar (6), Meuser, Dethloff (2), Heil (2), Flödl (5), Papadopoulos (1, 0/2), Zboril, Lux, Zemlin, Trupp, Pechstein (10, 2/3), Porath (3)
Schiedsrichter: Andreas Briese, Kim von der Beeck
Zuschauer: 1.712

Feb 7, vor 1 Jahr

Kollektivversagen kostet die Punkte

Kollektivversagen kostet die Punkte

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Ein Leistungseinbruch in der zweiten Hälfte kostete den ASV den möglichen Sieg beim TuSEM Essen. Am Ende unterlag der Tabellenfünfte trotz langer Führung am späten Sonntagnachmittag in Essen mit 33:24 (9:13).
Dabei starteten die Gäste, die von zahlreichen Fans unterstützt wurden, eindrucksvoll. Auch ohne Jakob Macke und Markus Fuchs stand die Abwehr gut, etwas länger als 14 Minuten kassierte der ASV, bei dem Tomas Mrkva zunächst wieder einen sehr sicheren Rückhalt bildete, nur zwei Gegentore. Somit lagen die Westfalen mit 2:9 vorne. Zur Pause schien es, als könnte der Tabellenfünfte an die starke Serie aus dem Herbst anknüpfen, mit 9:13 lagen die Gäste noch vorn.
Auch im zweiten Abschnitt verlief alles nach Plan. Ondrej Zdrhala, Björn Zintel und Jan Brosch trafen, mit 10:16 war die Führung beruhigend. Doch viele Zeitstrafen brachten nur den Spielfluss durcheinander, sie kosteten auch Substanz. Vor allem in der Abwehr merkte man Jan Brosch und Marian Orlowski die Belastung immer mehr an. Zusammen mit Routinier Michael Hegemann brachten ausgerechnet zwei ehemalige ASVer die Gastgeber wieder ins Rennen. Denn zum einen traf der kurzfristig reaktivierte Mark Schmetz zweimal, zum anderen netzte auch Georg Pöhle ein, sein Treffer bedeutete in der 42. Minute den ersten Ausgleich (18:18) der Partie.
„Das war ein Kollektivversagen in dieser Phase“, monierte Trainer Niels Pfannenschmidt später. Begünstigt wurde die Aufholjagd der Essener aber auch durch einige Unkonzentriertheiten der ASVer. Denn auch wenn die Strafenverteilung von vier zu 14 Minuten unausgewogen schien, dahinter steckten einige unnötige Fehler der Gäste. So beispielsweise bei Lukas Blohme, der zweimal wegen Fußspiels zwei Minuten bekam, darüber hinaus leistete sich der ASV zwei Wechselfehler.
Pfannenschmidt: „Solche Spiele hatten wir aber schon in dieser Saision, die haben wir dann als Team gelöst. Das war diesmal leider nicht der Fall, der Teamgedanke ging uns in der Schlussphase verloren.“ Bis zum 21:20 wehrte sich der ASV – zwischenzeitlich wieder in Unterzahl – nach Kräften. So versuche es der Trainer auch noch mit unterschiedlichen offensiven Abwehrformationen. Doch danach war der Widerstand gebrochen, Essen zog bis zehn Minuten vor dem Ende vorentscheidend auf 27:22 davon. Auch die Rückkehr der im Herbst verletzten Spieler Fabian Huesmann, Lars Gudat und Jan-Lars Gaubatz war nur ein schwacher Trost für die ASV-Anhänger. „Es ist gut, dass wir sie wieder dabei haben. Aber alle brauchen noch Zeit, um wieder bei hundert Prozent zu sein, das ist klar“, meinte Niels Pfannenschmidt. PM – ASV Hamm Westfalen

Statistk zum Spiel
TuSEM Essen: Donderis Vegas, Bliß – Beyer (1), Ellwanger (5), Schlüter (2), Schmetz (3), Hegemann (5), Hahn, Tovornik (5), Schetters (1), Ridder (1), Trodler, Mürköster (6), Pöhle (4)

ASV Hamm-Westfalen: Mrkva, Doden – Blohme (1, 37. Rot wegen 3. 2m), Huesmann (2, 0/1 7m), Brosch (2), Weigel, Ritterbach (4), Zdrahala (6, 2/3 7m), Gudat, Just (2, 1/1), Gaubatz (1), Orlowski (2), Zintel (2), Possehl (2)

Zeitstrafen: TuSEM 4 Minuten, ASV 14 Minuten
Schiedsrichter: Andreas und Marcus Pritschow
Zuschauer: 2.322